Archiv 2009 Das Jahr geht zu Ende. Für mich und uns ist es relativ gut gelaufen. Ich bewerte sowas etwas anders, als die meisten es machen würden.
Persönlich sind neben Tagen, an denen ich besser liegen geblieben wäre, auch einige dabei gewesen, die sich positiv in's Gedächtnis eingebrannt haben. Das war und ist verbunden mit Orten und Menschen, für deren Kennenlernen ich sehr dankbar bin. Im Falle des geliebten Erzgebirges war es ein Wiedersehen mit Land und Leuten nach etwa 15 Jahren.
Hobbymäßig hat sich einiges getan. Arbeite mittlerweile bei den Kugeln mit Dimensionen, die Hobbydrechslern meistens nicht zugesprochen werden. Jedoch ist auch ganz klar zu erkennen, daß ich das vielleicht nicht mehr lange kann. Na gut, dann backe ich halt kleinere Brötchen. Schau'n 'mer 'mal...
Mein Körper scheint dauerhaft den Hang zur Kugel verloren zu haben. Ist vermutlich auch gesünder so. War etwas gewöhnungsbedürftig, nach den Jahrzehnten durch das Abnehmen ein paar PS in den Armen verloren zu haben. Aber für den Hausgebrauch wird es wohl reichen...
Was mir etwas Sorgen macht, ist die Entwicklung in unserer Gesellschaft. Da geben wohl offensichtlich Strömungen den Ton an, die lieber denen, die mehr haben, als der Durchschnitt, Steuergeschenke machen, als sich um das wirtschaftliche Abdriften großer Bevölkerungsteile nach unten zu kümmern. Ich bin ganz sicher nicht dunkelrot, aber dieser Umgang mit der Bevölkerung schmeckt mir überhaupt nicht. Hoffentlich nimmt unsere Demokratie keinen Schaden.
Politik ist auch mit dem Einsatz unserer Soldaten im Ausland verbunden. Es ist ein Trugschluß, zu glauben, daß man immer und überall ethische und moralische Maßstäbe bei seinem Handeln anlegen muß.
Habe über Jahrzehnte dumm wie ein Schaf daran geglaubt, daß die Sache mit unserer Armee nur und ausschließlich unserer persönlichen Sicherheit dient. Die Bundeswehr, die ich als Aktiver in den 70er Jahren kennengelernt hatte, war nicht mit der heutigen vergleichbar. Gab es früher Berufssoldaten, die eher an "Verteidigungsbeamte" erinnerten, so geht heute fast jede Einheit in's Ausland, um dort unsere Freiheit zu verteidigen.
Seppel von der Straße hat sich nichts dabei gedacht, als ein ehemaliger Verteidigungsmister und ein Vier-Sterne-General zurücktraten, sowie ein Staatssekretär entlassen wurde.
Doch jetzt kommt es kleckerweise heraus, daß der "Einsatz" der Bomber, der zum Tod vieler Menschen führte, möglicherweise eine gezielte Tötungsaktion war.
Was passiert dort, am Arsch der Welt? Was haben unsere Soldaten dort zu suchen? Sind wir die Handlanger für Großmächte? Soldat sein, heißt wohl, das Handwerk des Tötens zu beherrschen. Ich fürchte, daß unser Land nicht das ist, für das ich es hielt. Vielleicht nie war. Der Feldjäger-Bericht von Kunduz, der mittlerweile im Internet steht, spricht Bände.
Ich persönlich will damit nichts zu tun haben. Die Verantwortlichen, die unsere Soldaten zu Söldnern machten, werden nie meine Stimme bekommen. Vermutlich ist es verträumt, zu glauben, es gäbe wirklich Alternativen. Dazu ist Deutschland als Waffenexportland schon zu lange auf den vorderen Plätzen. Unsere Armee hat vielleicht schon seit dem Balkankrieg an Glaubwürdigkeit, und vielleicht auch ihre "Unschuld" verloren...
In unserer Drechselwerkstatt ist die Welt in Ordnung. Meine Frau und ich lieben dieses Hobby. Natürlich kann man sich durch Ausblendung von Realitäten nicht aus dem richtigen Leben verabschieden. Aber es hilft manchmal...
Als hoffnungsloser Optimist, der oft auf Augenhöhe der Kinder durch's Leben rollt, glaube ich auch weiterhin fest daran, daß Menschen einzeln durchaus atemberaubend gute Geschöpfe sein können. Das hat sich bei denen, die mir über den Weg liefen, oft bewahrheitet. Dafür bin ich ihnen und dem Leben sehr dankbar.
Im abgelaufenen Jahr haben sich die Zugriffe auf meine Internet-Seiten nahezu verdreifacht. Für mich ein Ansporn, auch in Zukunft, wenn es mir möglich ist, für Infos und Bilder zu sorgen...
Paßt auf Euch auf. Ein gutes Neues Jahr wünsche ich Euch... | 
Bald ist es wieder soweit. Der Countdown läuft. Familien, oder deren Reste, die sich oft das ganze Jahr nichts zu sagen haben, quälen sich über die von Überlieferungen und Geschichten mit einer dicken Schicht Puderzucker versehene Zeit.
Ein Experiment, das bei Licht betrachtet von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Manchem Bösewicht hinter Gittern kullern die Tränen zu Weihnachten über's Gesicht. Und jeder will nur eines: für eine begrenzte Zeit Ruhe, Frieden, und die barmherzigen Lügen seiner Kindheit zurück.
Mancher wird jetzt auszucken, und nach dem gängigen Muster unserer Gesellschaft in mir den total Negativen sehen. Den verbitterten Behinderten, der keinerlei Freude kennt. Allein, verlassen und weggeschlossen vor sich hin vegetiert.
Damit kann ich glücklicherweise nicht dienen. Wohl aber mit der Erkenntnis, daß man nicht zwingend blöde sein muß, wenn man sich auf eine offene, vielleicht sogar kindliche Einstellung zum Leben einlassen kann.
Die Belohnung kann manchmal sein, daß man meint, das ganze Jahr sei Weihnachten. Weil einem Leute begegnen, die man nie zuvor gesehen hat. Die einem Gutes tun, daß es einem die Sprache verschlägt. Wo ich als gelernter Macho überhaupt nicht mit sowas umgehen kann. Jemanden um Hilfe bitten? Soweit kommt's noch! Hatte früher bildlich gesprochen noch zwei Leute unter den Arm geklemmt mitgeschleift, wenn ich für andere die Drecksarbeit erledigt habe. Und dann soll ich mich wundern, wenn ich von irgendwo ein körperliches Elfmeter bekomme? Weil es genug war? Es mehr als gereicht hat?
Seid gut zu Euch! Achtet darauf, daß Ihr die verdammte Pflicht zum Glücklichsein habt! Nicht immer, aber immer öfter. Schöne Weihnachten... | 

| Auf einem anderen Weihnachtsmarkt. Christine drechselt hübsche Dinge... | 

| Das starke Geschlecht beginnt, das Drechseln zu dominieren. Bleibt zu hoffen, daß die Männer künftig auch ab und an 'mal drechseln dürfen... | 
| Manchmal muß man die Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachten, um ihre wahren Qualitäten zu erkennen. Mitunter auch etwas drehen und wenden. Langsam reift die Idee in mir... | 
| Bericht über den 27. Weihnachtlichen Kunstmarkt in Asbach. | Immer wieder romantisch, das Thema: der liebe Nachwuchs. So herzig unsere Lieblinge auch sein können, so lange sie noch klein sind. So heftig kann ihr Umgang mit ihren Erzeugern und (Ex)Ernährern werden, wenn sie 'mal nicht mehr so klein sind.
"Du sollst Vater und Mutter ehren..." *BlaBlaBla* Mit so'nem Quark hat die Kirche jahrhundertelang die Menschen mit ihren Regeln, und den Mitteln der Angst "motiviert", die Familien zusammen zu halten, und ihre Probleme selbst zu lösen.
Aber Gefühle, schon gar nicht positive Gefühle, oder gar Liebe, gibt es nicht per Gesetz oder Erlaß. Vielleicht Pflichtgefühl. Aber wer möchte schon im Ernst von seiner Brut den turnusmäßigen Anruf mit Routineansagen?
Ganz normaler Zusammenhalt in der Familie: wo gibt es das heute noch? Immer wieder höre ich von geschiedenen Vätern, die teils heftig für die Unterhaltsverpflichtungen knechten müssen, daß ihnen durch ihre "Echse" systematisch der Umgang mit ihren Kindern unterbunden wird. "Der Papa ist ein Arschloch", scheint dabei geschiedenen oder getrennten Ex-Partnerinnen wie selbstverständlich über die Lippen zu gehen.
Kein Wunder also, daß diese Kinderchen auch, wenn sie laut Ausweis erwachsen sind, Beziehungen oder Menschen in ihrem Leben ein- und ausschalten, wie sie lustig sind. Tiefere Gefühle vielleicht nur für Katzen, statt für Menschen aufbringen können oder wollen. Man(n) kann es schon als Ehre betrachten, wenn es der Mühe wert ist, daß Frau ihrem künftigen Ex-Männe das Kündigungsschreiben per SMS schickt...
Dieser "Zeitgeist", der heute herrscht, wird das Leben derer, die heute noch jung sind, und noch lange leben müssen, sehr stark beeinflussen.
Vielleicht ist es sogar besser, sich als Pflegefall von einem Roboter den Hintern abwischen zu lassen, als von einem überforderten und unglücklichen Familienmitglied, oder einer lustlosen externen Kraft.
Genug herumgeunkt. Bin in der glücklichen Lage, daß ich mich mit meiner Liebsten bestens verstehe.
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern, daß sie immer die Menschen in ihrem näheren Umfeld haben, die es ehrlich mit ihnen meinen, und auf die sie sich verlassen können, wenn es mal im Leben nicht so glatt läuft... | 
| Das Ahorn-Baby ist fertig geworden, und hat es sofort von Null auf Platz eins der Titelseite geschafft... | 
| Eine besinnliche Vorweihnachtszeit wünsche ich Euch... | 


Mit tatkräftiger Unterstützung von Marcus Broich (Taxi Solscheid) und zwei Mitarbeitern der Gemeinde ging der Transport reibungslos über die Bühne.
Die Kugeln sind wieder wohlbehalten zurück. Herzlichen Dank an das "Kugel-Kommando"... | 
| Kugel-Miniaturen vor ihrem Abtransport zur Ausstellung... |
| Holz in der Hütte. 50cm und 60cm im Durchmesser... | 
Die Kugel ist fast fertig, und größer geworden, als vermutet. Ein paar Restarbeiten noch, und dann kann sie bald ihrer Bestimmung übergeben werden...
Eichenkugel, Großkaliber, drehend: | 
So sieht es aus, wenn es auf der Drechselbank aufgespannt ist. Eiche feucht und leicht angestockt. Das Ding wiegt gefühlte 150 kg. Als ich jung und schön war, habe ich Waschmaschinen mit ausgeliefert. Daran mußte ich denken, als ich dieses Teil auf die Maschine wuchtete. So sieht es aus, wenn es sich mit 120 U/Min. dreht: 
Hoffentlich verschrecke ich mit diesem Auftritt nicht die beinharte Gilde der Kugelschreiber-Drechsler... | 
| Damit bei mir keine Langeweile aufkommt... | 
| Und so sieht es dann aus, wenn es fast fertig ist. Hat jemand eine gute Idee, wer sowas brauchen kann? Habe die Befürchtung, daß es demnächst hier etwas eng wird... | 
| So langsam wird es ernst... | 
| Der Arbeitsplatz meiner Lieblings-Hobbydrechslerin. Es ist zwar noch kein Sitzdrechselplatz geworden. Aber ich arbeite dran, daß frau in absehbarer Zeit bequemer drechseln kann. | 
| Sie kommt in meine Werkstatt, setzt sich an ihre Zwergenbank, und drechselt mir was vor. Na gut, es bleibt ja in der Familie... | 
| Drei Sack Rinde und jede Menge Rückenschmerzen später. Stammstücke entrindet, und gegen Rißbildung versiegelt. Mann, bin ich groggy. Ohne die Hilfe meiner Frau hätte ich das nicht geschafft. | 

Erst dachte ich, es wäre eine Erscheinung. Aber es war Heinz aus dem Wittgensteiner Land, der fröhlich mit einem Anhänger voller fetter Stammstücke auf den Hof rollte.
Hatte ihn mal beiläufig auf einer Veranstaltung nach einem Rohling für eine Kugel des Kalibers, von dem ich schon immer geträumt hatte, gefragt. Jo... Und jetzt liegt ein halber Wald vor meiner Werkstatt...
Heinz kettensägt wunderschöne Skulpturen aus Holz. Sowas zum Beispiel. Es wird Zeit, daß er auch eine eigene Homepage bekommt... | | Gute und fromme Menschen wollen mein gedrechseltes Zeugs verkaufen. Mit meinem Bild im Rollstuhl als Werbung. Also von einem, der sowas "trotzdem" drechseln kann. Brauch' ich nicht. Muß ich nicht haben... | 

 Teelichthalter sind es wieder geworden...
 Beleuchtung zum Nationalfeiertag...
Deutschland hat gewählt. Also einige. Eher wenige. Mit einer so niedrigen Wahlbeteiligung, wie nie zuvor bei einer Bundestagswahl.
Schwarz-Gelb soll es also machen. Der neoliberale "Tigerenten-Club". Ellenbogen, Gewinnmaximierung, und den lieben Gott auf den Fahnen. Wenn das 'mal gut geht...
Vielleicht ist es doch nicht so schlecht, wenn mancher Alteherren-Club sich nach Jahren des regierungsmäßigen Verbiegens und Herumgewurschtels plötzlich als Opposition im Bundestag wiederfindet.
Allerdings ist es mir völlig unerklärlich, wie der gescheiterte Kanzlerkandidat der SPD und der Parteivorsitzende dieser mit einem desaströsen Wahlergebnis abgestraften Partei am Wahlabend vor laufenden Kameras die Strahlemänner geben können.
Selbst ein rotzfrech und dreist agierender Schröderman, an dessen Hinrichtungen in Sozialwesen und Arbeitsmarkt unser Land noch lange knabbern wird, hätte es nicht "besser" machen können.
Mal schauen, ob die politischen Selbstheilungskräfte im Parlament das Schlimmste verhindern können. Die Zeit läuft... |  Ich kann auch kleiner. Teelichthalter Eiche, 14,5 x 3 cm
Es geht mit Riesenschritten... Rückwärts? Nachdem es vor einigen Jahren ein Politiker aus der Führungsriege der Sozialdemokraten gesellschaftsfähig gemacht hatte, auf die wachsende Bevölkerungsschicht herab zu blicken, die von Transferleistungen des Staates lebt, wird dieses bei der "Ober"schicht des Landes so beliebte Thema vom Sunnyboy der Nation und Anführer der Partei der Besserverdienenden für den Wahlkampf ausgeschlachtet.
Alle klatschen Beifall. Alle wollen mit draufhauen. Aber der bundesdeutsche Michel hat in seiner Blödheit offenbar nicht bemerkt, daß in den meisten Familien schon jemand durch das Sieb des Arbeitsmarktes gefallen ist, und sich ausgegrenzt am unteren Ende der gesellschaftlichen Nahrungskette wiederfindet.
Es wäre unseren politischen Vorturnern wirklich zu wünschen, als Pflichtprogramm vor einer Politikerkarriere eine gewisse Zeit lang mit Zahlungen von Hartz IV oder nach SGB XII über die Runden kommen zu müssen. Und zwar so, daß sie das verfügbare Einkommen sinnvoll und verantwortungsbewußt so einteilen, daß es für den ganzen Monat reicht.
Ja, dieses Kunststück bewältigen viele Menschen in unserer Gesellschaft tagtäglich. Von den Arbeitgebern als nicht mehr benötigte Arbeitskräfte ausgeplant. Von skrupellosen Politikern - nicht nur am rechten Rand des politischen Spektrums - gnadenlos als Schmarotzer abgestempelt.
Fährt man als Banker mit Spielernatur seinen Arbeitgeber an die Wand, winken einem evtl. noch neben einer Empfehlung für eine weitere, destruktive Karriere der "goldene Handschlag" einer überdurchschnittlichen Abfindung. Die marode, eigentlich völlig unnütze Bank, wird ggf. mit Steuermitteln wieder reanimiert.
Baut man seit Jahrzehnten Autos in einer Stückzahl und Art, die niemand wirklich benötigt, springt die Politik behende mit Steuermilliarden, die eigentlich gar nicht existieren ein, um Arbeitsplätze, bzw. Autos zu subventionieren, die sonst wirklich "unbezahlbar" wären.
Wäre es nicht besser, und vor allem ehrlicher, auf die Regulierungskräfte des Marktes zu vertrauen? Schließlich hat heute jeder begriffen, daß wir auch ohne Steinkohlebergbau und ein total verstaubtes Ruhrgebiet existieren können.
Wenn die Amis weiterhin ihr allzu durchsichtiges und mieses Spiel spielen, werden sie Opel saniert mit Steuermillionen für ein Taschengeld bekommen.
Und die "freigesetzten" Arbeitskräfte? Die müssen so oder so von unserem Sozialsystem aufgefangen werden. Aber es wäre für unser Land billiger, den Amis nicht noch dazu ihre Überkapazitäten finanziell zu sanieren. Die gnadenlose Erwartungshaltung jenseits des großen Teiches zeigt überdeutlich, welchen Stellenwert wir als "Freunde" haben.
Aber Michel in seiner Blödheit wird weiter zahlen und vor allem: er wird den Mund halten. Es ist nicht zu begreifen... |  Alle Jahre wieder: Teelichthalter. In drei Monaten ist Nikolaustag...

 Schie war's.. .

Das ist meine Dicke. Der Umbau ist fast abgeschlossen. Die Daten können sich sehen lassen:
Spitzenweite: 1250mm Spitzenhöhe: 400mm Antriebsleistung: 1,5 Kw Regelung über Frequenzumrichter Antriebspindel: M33 / MK 2 Reitstockpinole: 40mm / MK 3
Mit dieser Maschine müßte ich problemlos Kugeln mit 70cm Durchmesser drehen können.
Die Verlängerungs- bzw. Reduzierhülsen, sowie ein Rollkörner in MK3 wurden konusseitig soweit gekürzt, daß der volle Pinolenhub wieder zur Verfügung steht.
Es kostet zwar einige Überwindung, solche Präzisionsteile abzuflexen, aber es ist ja für einen guten Zweck...

Ein Schreiner, ein Dreher und ein Maschinenbauer haben mich mit Rat und Tat unterstützt. | 
Momentan bin ich stinksauer. Vielleicht bin ich altmodisch, weil ich gelernt habe, mich gegenüber einem Kunden so zu benehmen, daß er gern wieder kommt.
Habe meinen Job als Kaufmann nicht als stumpfsinnige Warenverteiler-Tätigkeit gesehen, sondern war als "Problemlöser" immer für die Leute da.
Aber offenbar geht es auch anders , wie mir der als Hersteller meiner Drechselbank auftretende Handelsbetrieb eindrucksvoll zeigte. Der Maschinenbauer in der Nähe ist der wirkliche Hersteller der Wivamac Maschinen.
Über den Hang zum sprichwörtlichen "goed koopje" werden bei dem belgischen Händler schon mal die elementaren Regeln im Umgang mit Kunden "vergessen". Die Unterstützung durch einen Forenbetreiber mittels Zensur, also Löschung meines kritischen, aber wahrheitsgetreuen Beitrags zeigt, wie manche in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mit konstruktiver Kritik umgehen.
Dabei ist es doch eigentlich ganz einfach: wenn das Produkt stimmt, habe ich auch oder gerade in Zeiten der Rezession, wenn die Luft für den Handel dünn wird, die Möglichkeit, mir über Kompetenz und Service einen Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb zu verschaffen.
Aber manche gehen lieber die bequemen, breiten und ausgetretenen Wege, und wundern sich darüber, daß irgendwo am anderen Ende der Welt jemand das Geschäft macht.
Wie gut, daß es Leute gibt, die als Maschinenbauer ganz weit vorne sind, über gebündeltes technisches Wissen verfügen, aber auch ihre Kunden fair behandeln und beraten können.
Aber auch bei den Händlern gibt es Qualitätsunterschiede. Ein Trugschluß, wenn manche meinen, als Seiteneinsteiger 'mal eben den Kaufmann spielen zu können.
Es hat durchaus Vorzüge, diesen Job gelernt zu haben, und zumindest über betriebswirtschaftliches Grundwissen zu verfügen... | Sind es "Berührungsängste", oder ist es schlicht Behindertenfeindlichkeit? Telefonische Anfrage bei einem Händler, der turnusmäßig Drechsel- veranstaltungen durchführt.
Meine Frage danach, ob ich im Rolli daran teilnehmen könne. Großes Herumgedruckse. Jaa, schon... Aber derzeit Umbaumaßnahmen, usw.
Das Interesse war entweder sehr mäßig, oder die Vorstellungen über einen Typen im Rollstuhl eher merkwürdig. Aber wie immer im Leben begegnet man solchen und solchen. Erwarte von meinen Gesprächspartnern keine intellektuellen Höchstleistungen. Aber mit eher Körperorientierten habe ich regelmäßig meine Schwierigkeiten.
Werde es nie vergessen, wie vor Jahren Teilnehmer eines Forums begannen, mit mir virtuelles Armdrücken zu veranstalten, als sie hörten, daß ich mobilitätseingeschränkt bin.
Selbst wenn es stimmen sollte, daß es dem Händler als Veranstalter Sorge bereitet, daß ich bei dem Treffen nicht überall vernünftig hinkomme, so bedeutet das doch im Klartext, daß er mir Unselbständigkeit unterstellt. Und - das sei in aller Bescheidenheit erwähnt - würde er sich das Zeug und die Dimensionen in denen ich drechsel', einmal genauer anschauen, käme er vielleicht dahinter, daß Onkel Peter ganz und gar nicht hilflos ist.
Manche Leute sind übergewichtig ohne Ende. Qualmen oft noch wie die Schlote. Stünden also als Herzinfarkt- oder Schlaganfallkandidaten in der ersten Reihe. Aber sobald sie irgendwas in Verbindung mit Rollstuhl hören, bekommen sie regelmäßig das irre Leuchten in den Augen. |  http://ak-zensur.de/
| Um die Zeit bis zum Umbau der Drechselbank zu überbrücken, habe ich damit angefangen ein 33cm Kügelchen aus einem Rotdorn Wurzelstock zu drehen... | 


Die Qual der Wahlen. Jo, diesmal ist es ziemlich heftig, was unsere Vorturner sich leisten...
Irgendeine Bundes-Ursel will dafür sorgen, daß der Grundstein für eine Internet-Sperren-"Kultur" in's Leben gerufen wird, die meiner Meinung nach nicht mehr viel mit Demokratie zu tun hat.
Da soll quasi ein komplettes Volk "entwaffnet" werden, weil einige "Experten" glauben, damit Amokschützen von ihrem Tun abhalten zu können...
Wie wäre es denn, statt einen derartigen Dünnsinn anzuzetteln, die vorhandenen Gesetze und Vorschriften einmal konsequent und flächendeckend anzuwenden?!
Damit wir uns nicht falsch verstehen: Kinderpornografie gehört gesellschaftlich entsorgt und geächtet. Aber dazu sollten die Gesetzeshüter ihren Körper und ihren Grips bewegen, und diese Inhalte schleunigst vom Netz nehmen (lassen). Und Täter, die nicht hören wollen, sollten kräftig fühlen. Eingekastelt, ohne Wenn und Aber...
Wegen voreiliger, pressewirksamer Versprechungen der Politiker sollen Sportschützen ihre Waffen abgeben? Ich glaub's nicht...
Vorschriften zum Waffen- und Munitionserwerb gibt es genügend. Ebenso ist die Lagerung von Waffen und Munition seit Jahrzehnten klar und eindeutig geregelt. Das Führen, also Bei-sich-tragen von Waffen ist sowieso in diesem stark bevölkerten und dicht besiedelten Land nur ganz wenigen und gut ausgebildeten Personen gestattet. Warum traut sich niemand von den Wichtigtuern an die vielen, die hier tagtäglich illegal mit der Knarre in der Tasche herumspazieren? Aber solche Fragen werfen gleich politische Interessenkonflikte auf. Gefragt ist seit Jahrzehnten entschlossenes Zaudern. Und internationale Organisationen aus dem kriminellen Bereich richten sich hier in Zentraleuropa gemütlich ein...
Wer Straftaten begehen will, wird sich - genügend kriminelle Energie vorausgesetzt - bewaffnen, und seine Pläne in die Tat umsetzen.
Viele harmlose Dinge in unserem Umfeld können bei entsprechender Handhabung zu schrecklichen Waffen werden. Autos sind ein Beispiel dafür. Zwar ist es eher unwahrscheinlich, daß ein Straftäter die Bevölkerung einer Großstadt mit Hilfe einer Tüte Knäckebrot auslöscht, aber ich halte die Fixierung auf reguläre Waffen für Augenwischerei...
Aber wenn man sich die immer 'mal aufflackernden Pläne unserer Politiker, die meiner Auffassung nach oft genug gegen das Volk gerichtet sind, anschaut, kommt mir oft der Gedanke:"Mann, müssen die Angst vor uns haben..." | Am 27. Mai 2009 ist der erste Welttag der Multiplen Sklerose. Zu und zu schön...
Wie sieht die Realität eines MS'lers aus? Die Bandbreite ist von - bis...
Von 20 Jahre Diagnose, voll gehfähig, äußerlich keine Einschränkungen erkennbar. Wie es sich innen im Körper anfühlt, hat niemanden zu interessieren. Ständig die Angst mit durch's Leben schleppen, daß die Krankheit irgendwann heftiger ausbricht...
Bis, ja... Das kann man so nicht sagen. Aber ich habe regelmäßig den Kaffee auf, wenn ich lese, daß in diesem unseren Lande allen Ernstes jüngere Leute mit Behinderungen, die alleinstehend sind, und sich nicht selbst versorgen können, in Altenheime abgeschoben werden sollen.
Das Wort "Heim" erzeugt in mir, einem Menschen mit hohem Bedarf an eigenständigem Entscheiden und Handeln, einen gewaltigen Würgreiz...
Aber was schreib' ich hier? Lies selbst, wie es in der Praxis, abseits von Schicki-Micki zugehen kann. [ Link ]
Doch selbst im normalen Alltag geht's manchmal heftig zu. Da sind zunächst die Silberlocken, die sich nach dem Krieg einen Ranzen angefressen hatten, sich dadurch eine moderate Diabetes einfingen, und deshalb vielleicht vor 20-30 Jahren einen Schwerbehindertenausweis hinterhergeworfen bekamen.
Hat mich ja nicht zu interessieren. Aber die Dreistigkeit, mit der sie ihren Diesel auf dem Behindertertenparkplatz abstellen, für den ich die richtige "Eintrittskarte" habe, ist manchmal schon beachtlich. Und natürlich der alte, zerfledderte Behindertenausweis wichtig hinter die Windschutzscheibe geklemmt, eh kloar...
Auch die Wortgefechte, die manchmal geführt werden, und ihr Handeln im Brustton der Überzeugung verteidigt wird, ist manchmal wirklich spannend.
Nur wenn ich nebenbei fallenlasse, daß ich mit meinem Ausweis auch in Wien oder Brüssel parken darf, wird man schnell leiser.
"Nimm' die Menschen, wie sie sind. Es gibt keine anderen." Und damit ist das Thema wohl durch... |  |  |
Das Leben plätschert so vor sich hin. An manchen Tagen fühlt es sich an, wie mit der höchsten Pflegestufe. Versuche in die Werkstatt zu fliehen. Eine Auszeit zu nehmen. Manchmal gelingt das.
Ein Drechselwerkzeug, das mich interessierte, wird bisher nur in den USA angeboten. Meine Zeit ist knapp. Will (und kann) nicht darauf warten, bis es sowas auch in Europa gibt.
Die richtigen Leute kontaktiert. Einer baut mir die Werkzeuge, steht mir mit Rat, Tat, und seiner langjährigen Erfahrung zur Seite.
Dann bekomme ich noch die richtigen Hartmetall-Schneidplatten, sowie einen Tip mit auf dem Weg, wie ich durch eine winzigen Eingriff aus einem giftigen, und gefährlich zu handhabenden Werkzeug ein lammfrommes Gerät mache, das mir noch wertvolle Dienste leisten wird...
So langsam wird es. Die Drechselbank bekommt noch die XXL Spitzenhöhe von 400mm verpaßt. Die Kugeldrehvorrichtung wird gerade entsprechend umgebaut. Ein Werkstattkran hilft mir, die Stammstücke auf die Drechselbank zu heben.
So werde ich gut gerüstet getreu meinem Motto:" Je kranker der Körper, desto größere Kugeln baue ich", verfahren. Sowas nennt sich wohl "antizyklisches Verhalten". Manchmal tut es richtig gut, unvernünftig zu sein... | 
| Gut, wenn man angenehme Erinnerungen hat. Auch wenn manche Leute darüber spotten. Aber noch lange nicht jedem gelingt es, unangenehme Erinnerungen auszublenden, und sich auf die Dinge in seinem Leben zu konzentrieren, die ihm gut tun. Der Anblick von Pusteblumen kann da helfen... | Das Gefecht hat begonnen. Es geht um die letzten Kilos bis zu meinem Wunschgewicht. Von XXL auf L ist mir zu ungenau. Etwas zu unsicher. Ich will den vollen Preis für meine monatelange Schmachterei. Der Körper hat jetzt wochenlang 'rumgezickt. Hatte von der empfohlenen Hungerration der "Gewichtswächter" sogar noch ein paar Gramm zugenommen. So geht's nicht! Noch bilde ich mir ein - wenn auch nicht in allen Bereichen - der Chef in meinem Körper zu sein.
Seit drei Tagen lebe ich mit täglich 900 Kalorien. Das sind 15 Punkte. Und es funktioniert. Er hat seinen Widerstand aufgegeben. War auch gut so. Sonst hätte ich noch andere Geschütze aufgefahren. Mir geht es derzeit 'erschreckend' gut. Schau'n 'mer mal... |  | Wünsche Euch ein schnuffeliges Osterfest, und laßt Euch die Sonne auf den Bauch scheinen... | "Freunde kann man sich aussuchen, Verwandtschaft hat man..."
So oder ähnlich heißt es im Sprichwort. Einspruch, das stimmt so nicht. Es klappt nicht nur ganz vorzüglich, mich aus dem familiären Zusammenhang auszusortieren. Nein, auch umgekehrt funktioniert das recht gut. Das Leben ist so kurz. Warum sollte mensch sich diese begrenzte Zeit mit dem falschen Umgang unnötig erschweren? Leute, deren Sätze meist mit "ich" anfangen. Komiker, die den Kontakt zu Dir halten, um von der aktuellen Frontberichterstattung zu profitieren. Menschen, die sich darüber ärgern, daß ich im Gegensatz zu ihnen nicht mehr für meinen Lebensunterhalt arbeiten muß. Typen, die ständig ein "ich kann Dir nicht helfen!" auf den Lippen haben, sich meist nicht einmal selbst helfen können. Und Wichte, die von mir aufgrund meines Status eine Unterwürfigkeit, und nicht ein selbstbewußtes Auftreten erwarten. Diese Leute können mir gestohlen bleiben. Das Umfeld wird durch freiwilliges und unfreiwilliges Aussortieren übersichtlich. Aber die Handvoll Mitmenschen, die dann übrig bleiben, möchte ich um nichts in der Welt missen... | "Quotenbehinderter", ein erstrebenswerter Titel? Irgendwo in den unendlichen Weiten des Internets in irgendeinem Forum gesehen. Ein Körperbehinderter, der mit dankbarem Lächeln aus den mildtätigen Händen eines Schmierbauches mit zweifelhafter Vergangenheit und unzweifelhafter Charakterart ein größeres Geschenk entgegennimmt. Eine gelungene PR-Aktion. Ob ich neidisch bin? Sicher nicht...
Positiv an der Sache ist lediglich, daß in jedem, noch so großen Schweinehund und Egomanen vermutlich noch ein Fünkchen Gutes existiert. Und das ist ganz sicher ein Anlaß zu kollektiver Freude. Auch wenn die Motive für die genannte "gute Tat" möglicherweise nicht ganz so edel sind.... | Sind die Menschen noch zu retten? Ich weiß es nicht...
Im österreichischen Bundesland Kärnten kommt ein Bündnis gegen Toleranz und Völkerverständigung an die Macht. Fühlt sich dazu berufen, die Zukunft Österreichs zu bestimmen. Haben offenbar ihre Mitverantwortung für die Vergangenheit völlig verdrängt. Nur weil die Siegermächte zehn Jahre nach Kriegsende beschlossen hatten, Austria zu einer Nation von Opfern zu erklären. Aber Braunau befindet sich nun 'mal nicht auf der deutschen Seite des Inn, wie unsere EU-Nachbarn der ganzen Welt seit Jahrzehnten erfolgreich suggerieren...
Da kerkert ein Monster von Vater jahrelang seine Tochter ein. Verschafft ihr so ein Leben als "Lebenslängliche". Und die Gesellschaft? Sie regt sich darüber auf, daß Amstetten in negative Schlagzeilen gerät. Natürlich wäre es überall passiert. Natürlich hätten die Menschen überall weggeschaut. Geht es heute nur noch darum, daß man dieses Wegschauen niemandem beweisen kann? Widerlich anzuschauen, die Horde der Berichterstatter, die sich sensationsgeil auf den Strafprozeß vorbereitet. Und in der Region kann man schon "Fritzl-Schnitzel" in den Lokalen bekommen. Eh kloar... (Nachtrag: die Ösi-Justiz läßt die Presse offensichtlich infomäßig verhungern.)
Der Sohn reicher Eltern ist so verzweifelt, daß er sich die Automatik-Pistole seines Vaters, auf die er offensichtlich problemlos Zugriff hat, nimmt, und im schwarzen Kampfanzug das Leben von Menschen auslöscht, die ihm nichts getan haben. Die Polizei ist scheinbar angefressen darüber, daß ihre erste Vermutung, der Bursche habe seine Bluttat standesgemäß im Internet angekündigt, wohl offenbar so nicht stimmte.
Ich weiß nicht, ob die Menschen noch zu retten sind. Was wäre, wenn der Mensch genetisch und moralisch am Ende wäre?! | Es tut sich was. In den Gesetzen? Ja. In den Köpfen der Menschen? Vielleicht...
UN-Konvention gegen die Diskriminierung von Behinderten. Umsetzung in Deutschland? Eher zaghaft. Z.B. Politiker mit dem großen "C" auf der Fahne wollen sich offenbar nicht daran gewöhnen, daß Menschen mit Einschränkungen zum Volk dazu gehören. Herzerfrischend die Aktion des jungen Mannes, der den Fluglinien zeigt, wo es lang geht. www.rechtaufklo.de
Nach meinen Beobachtungen sind auch heute noch viele öffentliche Gebäude wie von vorgestern. Riesige Abwehr-Treppenanlagen vor dem Amtsgericht. Dafür aber ein mildtätig eingerichteter Seiteneingang an den Mülltonnen vorbei durch den Keller. Prima!
Solange noch Kinder mit Behinderungen in Deutschland nicht Regelschulen besuchen können, und wie Anno Tobak in "Sondereinrichtungen" versteckt werden, ist etwas faul im Lande.
Solange ich als nicht Gehfähiger als "Fremdkörper" gesehen werde, statt die baulichen Barrieren, die mich behindern, solange bleibt alles, wie es ist.
Merke: es gehört zum System, daß einige sich klein machen, oder klein gemacht werden, um andere größer erscheinen zu lassen... | Es muß nicht immer Großkaliber sein. Ein schnuckeliges Kügelchen mit 12,5 cm Durchmesser vom heimischen Haselstrauch kann auch sehr reizvoll sein.
Habe dem netten Herrn, der den Strauch vor seinem Haus abgesägt hatte, bei der Arbeit zugesehen. Ich finde, daß von dem schönen Holz nicht alles verfeuert werden muß.
Eine Kugel daraus in der Stube ist nicht nur Dekoration und Erinnerung. Nein, in diesem Fall kann der Besitzer zuschauen, wie der Strauch wieder neu ausschlägt, und sicher in wenigen Jahren wieder Haselnüsse trägt... | Abwärts geht es. Unaufhaltsam... *düsterguck* Über 30 Jahre gehörte ich zu den "schweren Jungs", und jetzt das... Ein Bonsai unter zwei Zentnern. Eine rollende Fluse, quasi...
Egal, hab' mich schon ein paar Mal neu erfunden (erfinden müssen). Zum zweiten Mal behindert. Als Gehbehinderter aus eigenem Antrieb mit zwei Stöcken und über 6 km/h durch die Botanik gedüst. Mit zweieinhalb Zentnern damals. Da flog einigen "Gesunden" der Kitt aus der Brille. Aber das ist vorbei.
Kann schon etwas länger wieder Textilien aus dem Angebot kaufen. Die Füße sind übrigens nicht kleiner geworden. Aber Schuhe brauche ich ja nicht mehr so viele... 
Nachtrag: auf die Anfragen zu meiner Ernährungsumstellung hier die Auflösung des Rätsels. Ich ernähre mich seit einigen Monaten nach der Idee der "Frau Watchers", der Erfinderin der "Punkte". Jedoch vermeide ich schon seit Jahrzehnten die Teilnahme an Veranstaltungen, wie wöchentliches Wiegen unter dem Gejohle überernährter Hausfrauen... | Es muß wohl an mir liegen. In letzter Zeit häufen sich die Anfragen von Leuten, die irgendwelche gedrechselten Dinge von mir günstig an Land ziehen wollen.
Vielleicht bin ich ja zu empfindlich. Aber wenn man mir unterschwellig zu verstehen gibt, daß es als Behinderter eine Ehre sei, daß einem so viel Aufmerksamkeit zuteil wird, für andere Leute für lau zu ackern, könnte ich leicht "halsen"...
>>Die Pfeife, nach der ich tanze, muß erst noch geboren werden...<< |  Kleine Lockerungsübung zum Jahresbeginn. Die 39cm-Kugel bekommt ein Geschwisterchen mit 41cm Durchmesser... | Es bleibt alles anders. Einzelne Exemplare der Spezies Mensch können einem gehörig auf den Docht gehen...
Da ist jemand, der meiner Ansicht nach aus Schlechtigkeit, Hinterlist und Faulheit zusammengesetzt ist, auf die glorreiche Idee gekommen, mal so richtig krank zu sein.
Suggeriert seiner Umgebung Symptome, daß einem die Ohren abfallen. Holt sich offenbar die Zuwendung der Mitmenschen, die ihm nach seiner festen Überzeugung rang- und namenmäßig zusteht...
Da bleibe ich lieber ein armes Würstchen mit meinen jämmerlichen Diagnosen. Und da ich mir noch immer selbst helfen kann, und dazu noch eine eigene Meinung habe, bin ich vielleicht gar nicht richtig krank. Wer weiß?! | Das neue Jahr fängt ja gut an. Verständigung und Zusammenhalten der Menschen wird in den kommenden, schwierigen Zeiten vermutlich sehr wichtig sein... |
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