Warum ich in diesen Tagen manchmal nachdenken muß? Nun, ob man will, oder nicht. Aber dieses zweifelhafte "Jubiläum" bringt Dinge wieder an die Oberfläche, die ich fast vergessen hatte... [ Link ]
Nennen wir es großzügig "therapeutisches Drechseln". Wenn ich nachdenken muß, kann ich das ganz gut bei der Arbeit. Und da gerade kein passender Baum zur Hand war, nahm ich die Zwergenmaschine meiner Frau, und verbrach eine Riesenkugel mit gut 4 cm Durchmesser. Nee, wat bin ich tief gesunken. Aber lieber Zwergkugel als Kugelschreiber...
29 kg Kirschholz, adrett zu einer Kugel von 41 cm geformt. Das ist es, was mein altes Hobbydrechsler-Herz erfreut...
Noch haben wir genügend Platz für das, was meiner Frau und mir von der Drechselbank fällt. Noch...
"Hai-Täck" in Asbach. Mein neues Spielzeug aus dem "Jugend forscht"-Programm läuft derzeit im Testbetrieb. Das Ergebnis ist einigermaßen ansehnlich, wie es scheint. Wir werden sehen...
16,5cm Verzweiflungs-Kügelchen in Weide. Hatte geträumt, ich könne keine Bäume mehr zerkugeln.
Und in manchen, dieser dunklen Nächte, wenn der bleiche Mond auf die Erde scheint, sitze ich am Fenster, und murmel' unhörbar vor mich hin:"Verdammt, wie lange muß ich noch auf einen passenden Stamm warten, aus dem ich endlich die ersehnte 70cm Kugel drehen kann?!" ;-)
Behindertenrechte nach Kassenlage? Aber klar doch. In der bunten Republik Deutschland ist alles möglich. Kobinet-Nachrichten vom 09.06.2010
Ein merkwürdiges Land ist das geworden. Schon etwas länger zweifel ich daran, daß sich in unserer politischen Elite nur die Besten tummeln.
Kaum hatte sich damals ein Regierungschef abwählen lassen, und das Kanzleramt verlassen, ging er zu seinem russischen Kumpel, um im Alter noch mal so richtig Kohle zu scheffeln.
Oder der ehemalige Ministerpräsident. Auch ein Mann aus den Reihen jener Volkspartei mit dem sozialen "S" auf der Fahne. Der hatte vor Jahren mal eben die armen Leute, die ihre Jobs verloren hatten, beschimpft, als wären sie der letzte Dreck. Seitdem wurde es modern, daß Parteien aller Farben ungestraft hoch offiziell auf denjenigen Bevölkerungsgruppen herum trampeln können, die ihre Situation weder verursacht haben, noch auf die Schnelle ändern können.
Und jetzt diese düstere Gallionsfigur der Gottespartei mit ihrem brutalstmöglichen Abgang, um so schnell wie möglich auch sein politisches Insiderwissen samt im Amt geknüpfter Verbindungen unter Ausschluß der Öffentlichkeit zu vergolden.
Vorläufiger Höhepunkt ist für mich das weinerlich-trotzige Hinschmeißen eines Präsidentenjobs wegen Majestätsbeleidigung.
Wirkte er auf mich schon immer wie ein Schaf im Wolfspelz, so ließ er sich diesmal tapfer von seiner Frau am Händchen vor die Kameras der versammelten Presse führen, um von seinem Grundrecht auf Rücktritt Gebrauch zu machen. Natürlich bei vollen Bezügen, "Ehrensold" genannt, (Für das Jahr 2010 199000 Euro) bis zu seinem Lebensende. Dienstwagen mit Fahrer, Büroräume, sowie Büroleiter und Sekretärin stehen ihm auch noch zu. Es ist uns eine Ehre. Wir haben's ja. Wenn ich auf der anderen Seite die geplanten Einsparungen im Sozialsystem sehe, könnte mir der Draht aus der Mütze fliegen. Von den Betroffenen bekommt auch niemand einen großen Zapfenstreich, oder ein Staatsbegräbnis...
Aber es gibt auch ein Grundrecht der Bevölkerung darauf, daß jemand einen Job, der ihm einige Nummern zu groß ist, erst gar nicht antritt. Aber da hatte der Bursche wohl damals geschlafen. Nun, von einem Beamten habe ich eigentlich nichts anderes erwartet...
Na gut, was andere können, kann ich auch. Obwohl ich mich in die mir zugewiesene Rolle bei Licht betrachtet durchaus schlechter hätte hineinfinden können, halte ich es für zeitgemäß, daß auch ich meinen Rücktritt erkläre.
Ich trete also zurück von meiner Haupterkrankung mit allen Konsequenzen. Werde nicht mehr gehbehindert sein, sondern brav auf meinen eigenen Haxen meinen Weg gehen. Diesen Behindertenparkausweis brauche ich dann auch nicht mehr, weil ich dann irgendwo parken kann, wie andere Leute auch.
Konsequenter Weise entsteige ich mit meinem Rücktritt natürlich auch dieser manchmal unerträglichen Enge der unteren Einkommensgruppe. Weil ich was gelernt habe, und einen Job machen kann, der nicht allzu schlecht bezahlt wird.
Was? Rücktritt geht nicht? Wegen lebenslänglich, und so? Aha. Schade eigentlich...
Es ist mal wieder geschafft. Der "Welt MS Tag" ist vorbei. Alle wichtig Tuenden haben (auch im Radio) gesprochen. Bei solchen Gelegenheiten wachsen Neurologen gern schon einmal über sich hinaus, und suggerieren dem staunenden Volk, sie hätten die Multiple Sklerose voll im Griff. Die Betroffenen müßten nur das Zeug nehmen, das ihnen verordnet wird, und gut is...
Kein Wort davon ist wahr. Alle Fachleute tappen weiterhin im Dunkeln, was den/die Auslöser "der MS", hinter der sich vermutlich mehrere unterschiedliche Krankheiten verbergen, anbelangt.
Diese grenzenlose Selbstüberschätzung mancher "Experten" regt mich schon auf. Aber was sie mit ihrem Geschwätz an Flurschaden für die Betroffenen anrichten, ist noch viel schlimmer.
Zum einen suggerieren sie den Frischerkrankten und ihren Angehörigen, daß die MS "besser als ihr Ruf" sei, was in meinen Augen schlicht eine dreiste Lüge ist.
Und dann wird so getan, als wäre nach der Verabreichung diverser Medikamente bis hin zur Chemotherapie alles in bester Ordnung. Auch das ist wohl nur Wunschdenken.
Es stimmt einfach nicht, daß durch die angebliche Reduzierung der Schübe zwingend eine Verbesserung des Krankheitsbildes eintritt. Denn die Zerstörung der Nerven geht auch ohne Schübe heiter weiter.
Wenn die genannten Fachleute nicht so auf den Putz hauen würden, und manchmal einfach nur schwiegen, wäre viel gewonnen. Dann kämen viele Außenstehenden auch nicht auf die Idee, daß der MSler sein Elend selbst schuld wäre.
Das geht bis hin zu Aussagen, der Kranke hätte eine mangelhafte Krankheitseinsicht, und wäre deshalb ein Therapieverweigerer. Manchmal habe ich den Eindruck, daß interessierte Kreise gern eine Art Zwangsbehandlung einführen würden, um ihren nutzlosen, aber nebenwirkungsreichen Kram loszuwerden.
Aber heute, am Tag eins nach diesem Heldengedenktag können wir alle wieder zur Tagesordnung übergehen. "Wie isset, joot?" Aber sicher doch. Alles vom Feinsten. Das ist es, was die Leute hören wollen...
Das ist meine Moorleiche. Oder anders ausgedrückt: 11,5cm Heimatgeschichte. In einem heimischen Bach tief unten im Schlamm lag das Holz mindestens Jahrzehnte. Dem Geruch nach zu urteilen, war der Baum scho a bisserl länger tot...
Die aktuelle Wurzelbehandlung nach Art des Hauses: Lindenwurzel mit 37cm Durchmesser. Kugeln aus Baumwurzeln sind für mich ein Schritt nach vorn. Es sind neue Herausforderungen durch Probleme beim Aufspannen durch Löcher, Hohlräume, eingewachsene Steine und Stellen, die zum Aufspannen erst stabilisiert werden müssen. Zudem eine neue Erfahrung für mich, welche Mengen an Erde im Innern des Wurzelstocks enthalten waren. Die Arbeit mit Wurzeln ist auch durch mehr Gewicht schwieriger, aber das Endergebnis zeigt zum Teil Oberflächen von außergewöhnlicher Schönheit.
Tief aus der Asbacher Unterwelt. Ein 27cm Kügelchen aus Lindenwurzel.
"Sind sie zu stark, bist du zu schwach", so meine nüchterne Einschätzung, als sich meine Kugeldrehvorrichtung bitterlich darüber beschwerte, daß ihr beim Drehen einer Kugel Schweißnähte zerbröselten.
Ich als eher unbeteiligter Akteur habe möglicherweise an der Drechselbank wieder einen Schutzengel mit beträchtlicher Spannweite gehabt.
Nun gibt es ja Leute, die nicht nur "schick" schweißen können, sondern so, daß eine Schweißnaht auch hält. Es ist also alles wieder in bester Ordnung, und mein Wurzelkügelchen mit knapp 40cm Durchmesser geht der Vollendung entgegen...
Aus einem MS-Forum, in dem sich in einem Gesprächsfaden MS-Betroffene, die mit anderen über ihre Diagnose sprachen, über den schlagartig veränderten Umgang des Umfeldes mit ihnen beklagten. Obwohl keinerlei Einschränkungen erkennbar sind, sehen andere aber nur den einen Weg: Gehbehinderung, Rolli, Tod...
"GEHST DU NOCH, ODER ROLLST DU SCHON?
War gestern in meiner alten Lehrfirma. Nach fast 40 Jahren. Mit dem Rolli. Mein Ex-Chef müßte jetzt irgendwo in den 70ern sein.
Elastischer, kerzengerader Gang. Wacher Blick. Er könnte auch etwas über 50 Jahre alt sein. Mein Spruch des Tages:"Da läßt man Euch 'mal 40 Jahre allein. Schon baut Ihr die Bude komplett um." Ömm...
Betretene Blicke. Hilflosigkeit. Der Mann mit Frau hat alles, was mensch sich so wünschen kann. Aber mit meinem Rolli kommt er nicht klar.
Also macht Euch nicht ins Hemd, wegen dem Bisschen MS. Andere haben auch ihre Probleme. Können wenig damit anfangen, wenn Du zwar rollst, aber nicht passiv bist. Wach und kritisch bist, trotz Räder unter dem Hintern. Den ätzenden Humor nur etwas verfeinert hast.
Muß ein Bild für die Götter gewesen sein, als ich meine Frau hinterm (Hand)Rolli die Fußgängerzone den leichten Berg hinauf geschleift habe. Muffelig lauthals bei diversen Überholvorgängen zum Besten gab:"Wenn mir 'was auf den Geist geht, dann sind es lahmarschige Fußgänger."
Es kommt halt immer auf die Perspektive an. Mensch kann alles so, oder SO sehen... "
20 Jahre sind vergangen. Es war Ostermontag, der 16. April 1990, als alles begann. Tief in mir drin steckte wohl die Gewißheit, daß ich nicht so genau wissen wollte, was mit mir los ist. Der Notdienst-Doc erzählte mir etwas von "schlafenden Viren", die irgendwann wach geworden wären, und nun entzündungsmäßig die Sau 'raus ließen. Jo, wer oder was auch immer dieses Tier frei ließ, es ist gründlich gelungen...
Bald ist es wieder so weit. Wünsche Euch ein hasenhaftes Osterfest...
Es hat mal wieder gewonnen. Mein Unterbewußtsein. Im täglichen Leben keinerlei Probleme. Glücklich und zufrieden. Alles easy, alles super. Und dann plötzlich, wie aus heiterem Himmel diese Träume von meiner alten Lehrfirma. In Hochglanz und 3D. Leute, mit denen ich vor Jahrzehnten zuletzt zu tun hatte. Sie sprachen in diesen Nostalgiefilmen mit mir, als hätten wir schon ewig Umgang miteinander.
Mann, das ist alles fast 40 Jahre her. Aber es nagte. Und wie ich so bin, forsche ich im Netz nach den Leuten. Zack, Telefonnummer gefunden. Telefoniert, war prima. Alter Kumpel geht in wenigen Jahren in Rente. Logisch, bin ja auch schon ein alter Sack. Einer der Ex-Kollegen wird dieses Jahr 72 Jahre alt. Mit einer Telefonstimme wie 35. Ein beklopptes Leben ist das. Aber schön wars...
Ja! Das war mein Tag. Der erste Ausflug mit dem Elektrorolli in diesem Jahr. Während ich die Wiese fotografierte, hinter mir von oben ein Geräusch, das ich kannte. Die Kraniche sind wieder zurück. Dann habe ich noch Lindenholz zum Drechseln angeboten bekommen. Von mir aus kann es bis Weihnachten so bleiben...
Ich gestehe es. Ein ganz klitzekleines Bisschen bin ich schon stolz auf ihn. Obwohl ich keinerlei Anteil an seinem Erfolg habe. Er hat halt die selben Vorfahren, wie ich. Meine hießen auch Wermeester. Bis mein Ur-Ur-Großvater 1824 vom heutigen Belgien als junger Mann in das Gebiet zwischen dem Bergischen Land und dem Rheinland, meiner Heimat also, auswanderte.
Habe seine Begeisterung im Radio-Interview heute heraus gehört. Meine guten Wünsche begleiten ihn auf seinem Weg...
Zwei Burschis mit um die 28cm Durchmesser sind es geworden, die so vor dem sicheren Feuertod gerettet wurden.
Wenn die handgeschmiedete Schruppröhre aus dem Erzgebirge loslegt, geht es zur Sache...
Die restlichen Stammstücke aus dem Sauerland sind alle heftig gerissen. Es ist zu gefährlich, sie zur Herstellung großer Kugeln zu verwenden. Also baue ich halt "kleine" daraus...
Wie mir der Museumsleiter, Prof. Seidel mitteilte, werden die Besucher im Museum ab sofort mit der Eichenkugel begrüßt...
Die Aktion ist angelaufen. Unter dem Motto "gebt heimatlosen Miniaturen ein Zuhause" rollte heute das Abholkommando unter der Leitung von Prof. Eberhard Seidel (re) an. Das Baby wird in Kürze seinen Platz im Hessischen Holz + Technik Museum in Wettenberg-Wißmar finden.
Mich macht der Gedanke sehr zufrieden, wenn ich daran denke, daß die Kugel künftig von vielen Kinderhänden gestreichelt wird. Vielleicht kann der alte Baum die Menschen, die in der Stadt wohnen, davon überzeugen, daß Bretter und Balken nicht im Baumarkt wachsen...
Mein Hang zum filigranen Miniatur-Drechseln erfordert mal wieder einen Umbau der Drechselbank.
Diesmal ist es das Handauflagen-Unterteil, das ausgetauscht wird. Das serienmäßige Unterteil erlaubt es z.B. nicht, an 70cm Stämmchen mit der Schruppröhre vorzudrehen.
Sobald das Wetter wieder menschliche Temperaturen bietet, wird sich vermutlich ein Rohling für die von mir angepeilte maximale Kugelgröße in meiner Werkstatt einfinden. Werde mein Bestes geben. Vermutlich auch mehr...
Da soll nochmal jemand sagen, Drechseln sei ein leichtes Hobby...
Die Schatten der Vergangenheit lauern überall. Diese Anstecknadel, die ich zufällig wiederfand, bekam ich von meinem ältesten Ableger zum 40. Geburtstag. Ehrensache, daß es zum 18. Geburtstag, der im gleichen Jahr stattfand, auch eine kleine Aufmerksamkeit mit dem Symbol des Gegenstückes gab. Sechs Jahre später bekam ich wirklich den ersten Rolli.
Ja, so war das damals, gegen Ende meines dreißigjährigen Krieges. Aber das ist wirklich Schnee von gestern. Der heutige Schnee interessiert mich viel mehr. Denn er sperrt den alten Sack in den vier Wänden ein...
Ich sag' nur: SCHNEE! Wähhh-Faktor: volle 10...
Schnee! Ätzender, nasser Schnee. Statt draußen 'rumzuturnen, hab' ich mich lieber um die Fertigstellung der beiden Eichen-Miniaturen gekümmert. Oberfläche geölt. Durchmesser um die 60cm...
Eigentlich war es nicht so das Wetter, um mit dem Handrolli zur Krankengymnastik zu düsen. Aber mir war so danach. Auf dem Rückweg löste ein 1 1/2 Meter breiter Todesstreifen aus Schnee bei mir verstärktes Grübeln aus. Eigentlich hatte ich keine Chance. Aber die wollte ich wenigstens nutzen. Also hurtig in die Räder gegriffen, und mit frei schwebenden Vorderrädern zumindest eine Wagenlänge vorwärts gekommen. Und dann war Schicht im Schacht. Millimeterweise kam ich vorwärts, da die großen Räder kaum Profil haben, und eigentlich nicht für Geländeeinsätze gedacht sind.
Hinter mir fährt ein Wagen vorbei, und hält nach wenigen Metern. Ein Mann steigt aus, und fragt mich, ob er helfen könne. Ehe ich etwas wie "ja" nuscheln kann, schiebt er mich mit dem Rolli durch den Schnee aufs rettende, freigeschaufelte Stück. Wollte mich noch bedanken, da schwang er sich schon wieder in den Wagen, und fuhr los. In einer Mischung aus nachdenklicher Dankbarkeit dackelte ich in's Haus.
Beim Lesen in einem MS-Forum entdeckte ich den Link zu Internetseiten eines an MS erkrankten Mannes, die es in sich haben. Unter der Adresse http://www.thomas-zabel.de.ki/ hat Thomas sein Leben beschrieben, das so manchem Zeitgenossen die Schweißperlen auf die Stirn treiben dürfte...
Langeweile kann grausam sein. Dazu noch dieser dämliche Schnee, der sich rollifeindlich in den Weg legt. Aber wozu hat mensch eine Drechselwerkstatt? Genau, um Späne zu machen.
Genau genommen sind es vier Säcke voll dieser wunderbaren, handgedrechselten Eichenspäne geworden. Aber den Rest werde ich morgen eintüten. Heute bin ich zu groggy dazu.
Es ist etwas Restholz [ klick ] übrig geblieben. Mal schau'n, was ich damit anfange. Nach Art des Hauses ca. 60cm im Durchmesser. Komisch, ich weiß nicht, warum in den Bäumen, die ich bekomme, meistens Kugeln drin sind. Ist bestimmt eine Spezial-Sorte. Kugelbäume, oder so...
Meine aktuelle Ausbeute an Lebenserfahrung? Ein betrügerischer Verkäufer in einem Online Auktionshaus, und eine Technik-Firma, die Preise ohne Nachfrage festsetzt, und sich von der Tippse bis zur Chefetage arrogant gibt. Aber der Fisch stinkt ja bekanntlich am Kopf zuerst.
Da habe ich ja nochmal Glück gehabt, da deren Probleme offensichtlich größer sind, als meine...
Und weiter geht's. Neues Jahr - neues Glück. Was für viele eine willkommene, jahreszeitlich bedingte Abwechslung ist, bedeutet für andere allenfalls ein Ärgernis, wenn sie mit dem Wagen durch den Schnee fahren müssen.
Als Rollstuhlfahrer hört es dann recht schnell mit der Romantik auf, wenn man auf Verkehrsflächen trifft, die nur unzureichend vom Schnee befreit wurden.
Für das Neue Jahr habe ich mir auf die Fahne geschrieben, eine Neuerung aus dem vergangenen Jahr in's Bewußtsein zu rufen, die in der Tagespolitik offenbar gern unter den Tisch gekehrt wird. Weil sie Geld kostet. Weil sie zeigt, wie irrsinnig unser Umfeld gestaltet ist, und für Kinderwagen, Rollatoren und Rollis kaum Platz läßt.
Seit 26. März 2009 sind die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und ihr Fakultativprotokoll auch für Deutschland verbindlich. [ Link ] (.pdf-Datei)
Hoffentlich wird es auch bald der älteren Landbevölkerung klar, daß Behinderte keine Menschen zweiter Klasse sind. Hoffen wir das Beste...